Akademie am Nachmittag –
Vom Dunkel ins Licht – Frauen der Reformation im süddeutschen Raum
 

Dinkelsbühl

Leben und Leistung von Frauen im Zeitalter der Reformation finden nach wie vor sowohl in der historischen Forschung als auch in der öffentlichen Wahrnehmung kaum Beachtung.  Die Reformation in den frühen 20er Jahren des 16. Jahrhunderts war keine Gelehrten-, sondern eine Massenbewegung. Als solche bot sie Frauen vielfältige Möglichkeiten der Mitwirkung. Gleichzeitig war sie auf die Beteiligung von Frauen angewiesen. Als Schriftstellerinnen, Adelige, Nonnen, Stifterinnen und einfache Frauen beteiligten sie sich am Reformationsgeschehen und trugen auf ihre Art zur Kirchenerneuerung bei. Über schriftliche Zeugnisse hinaus äußerte sich der Protest von Frauen in den Anfangsjahren auch in zahlreichen Aktionen. Viele Frauen waren dabei in ihrem Engagement für die causa Lutheri hochmotiviert, kreativ, zuweilen radikal und standen den Männern in nichts nach.
Wir wollen uns mit Einzelbiographien beschäftigen und uns die erweiterten Handlungsspielräume für Frauen in den ersten Jahren der Reformation anschauen. Es wird dabei auch um die sich wandelnden weiblichen Rollenmuster gehen.
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte und dem Evang. Bildungswerk

Anfallende Kopierkosten werden direkt mit der Kursleitung abgerechnet.
Empfohlene Lektüre: Roland H. Bainten, „Frauen der Reformation. Von Katharina von Bora bis Anna Zwingli. Zehn Portraits.“, GTB.
Sonja Domröse, „Frauen der Reformationszeit“, Vandenhoeck & Ruprecht.

4 Nachmittage, 05.03.2018 - 26.03.2018
Montag, wöchentlich, 14:30 - 16:00 Uhr
4 Termin(e)
Annegrete Paret
A09201F
Haus der Geschichte, Altrathausplatz 14, 91550 Dinkelsbühl, Museumspädagogikraum
Kursgebühr gesamt:
24,00

Kursgebühr je Nachmittag: 6,00 €
Belegung:
 
  1. vhs des Landkreises Ansbach

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