Häuser und ihre Geschichten –
Vom alten Keller in den Kappenzipfel
 



Der zweite Teil der Erkundung der Häuser und ihrer Geschichten führt über den alten Keller in den Kappenzipfel. Vorbei geht es am Geburtshaus von Wilhelm Staudacher, dem großen fränkischen Lyriker. Kinderreiche Familien wohnten hier. Einige dieser Kinder – wie auch Siegfried Schmidt – haben bleibenden Einfluss auf die Stadtgeschichte genommen. Im alten Spitalviertel vermischten sich kirchliche Belange, die wirtschaftlichen Aspekte der Pfründen und Stiftungen, die Freidenker, die ihre Spuren in Rothenburg hinterlassen haben. Valentin Ickelsamer gründete hier seine Deutschschule und setzte mit seinem neuen grammatikalischen Regelwerk und seinen damals innovativen Lernmethoden Maßstäbe für die deutsche Sprache. Primus Trubar eiferte ihm nach und entwickelte die slowenische Schriftsprache. Die Reste der alten Pfründe kann man noch an den Mauerresten nördlich der Heilig Geist Kirche erkennen. Das Spital wurde im südlichen Anschluss an die Kirche angebaut. Bis in die 1950 Jahre war es das Rothenburger Spital, dann Altenheim und heute Wohnheim für Berufsschüler. Eine Besonderheit ist der Schäfersaal im alten Spital, er dient heute als Veranstaltungssaal. Weiter geht es an den alten Pesthäusern vorbei zum Hegereiterhaus.
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Auskunft bei der Kursleiterin: 0173 3939078 / Anmeldung erforderlich: 09861/933871

Karin Bierstedt, Gästeführerin
A05542H
Teilnehmergebühr: 9,00 €