Plädoyer eines Imams gegen das Schwarz-Weiß-Denken 

Dinkelsbühl

Vom Hassprediger zum Aufklärer: Kamouss ist einer der bekanntesten Imame Deutschlands und galt einmal als "Popstar der salafistischen Szene". Er hat seine Sicht auf den Islam grundlegend verändert. Hier legt er ein kritisches Selbstbekenntnis vor, erläutert sein heutiges Verständnis des Islam und stellt Überlegungen an, wie man Radikalisierung nachhaltig bekämpfen kann. Diese Innensicht ist für die Prävention dringend erforderlich, denn kein potenzieller Attentäter wird vor einem Anschlag bei einem Deradikalisierungsbüro anrufen.
Abdul Adhim Kamouss, Dipl.-Ing., geboren 1977 in Marokko, kam mit 20 Jahren nach Deutschland, um Elektrotechnik zu studieren. Einige Jahre später begann er ehrenamtlich als Imam zu arbeiten. 2018 hat er mit prominenter Unterstützung die Stiftung Islam in Deutschland gegründet. Sie verfolgt das Ziel, das gesellschaftliche Zusammenleben von Muslimen und Nicht-Muslimen zu fördern. Zu ihren Grundsätzen zählt ein Bekenntnis zum Grundgesetz, zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und eine Distanzierung von Antisemitismus und Homophobie. Geplant ist auch eine Zentrale gegen Radikalisierung.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Evang. Forum Westmittelfranken in Dinkelsbühl (ehemals Evang. Bildungswerk ebw) und der Buchhandlung Leseland
Anmeldung nicht erforderlich

1 Abend, 18.10.2018
Donnerstag, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Abdul Adhim Kamouss, Dipl. Ing.
A09201H
Evang. Gemeindehaus St. Paul, Nördlinger Str. 2, 91550 Dinkelsbühl, großer Saal
Eintritt: 6,00 € (zahlbar an der Abendkasse)
Anmeldung nicht erforderlich
Belegung: