Von Dinkelsbühl nach Israel – Das Leben der Jüdin Helene Vered 

Dinkelsbühl

In einem ruhigen Viertel von Holon, südlich der israelischen Metropole Tel Aviv, wohnt Helene Vered. Ihre Kindheit hatte die 1925 als Helene Hamburger Geborene in Dinkelsbühl verbracht. Doch diese Heimat ging 1938 verloren. Die jüdische Familie wurde im Zuge der Pogromnacht vertrieben. Während viele Verwandte später in Konzentrationslagern starben, schaffte es das 13-jährige Mädchen mit seinen Eltern in die Schweiz und von dort nach Palästina. Das Kind von damals ist heute eine alte Frau und vermutlich die letzte lebende Jüdin mit Geburtsort Dinkelsbühl (Stand November 2018). Pfarrer Dr. Gerhard Gronauer hat Helene Vered im Frühjahr 2018 einen Besuch abgestattet und nach den Gesprächen mit ihr deren Lebensgeschichte aufgeschrieben. Mit Hilfe von aktuellen und historischen Fotos stellt er diese vor.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem historischen Verein Alt-Dinkelsbühl und dem Haus der Geschichte
Anmeldung nicht erforderlich
Entgegen der Programmheftausschreibung findet der Vortrag im Haus der Geschichte um 20:00 Uhr statt.

1 Abend, 25.03.2019
Montag, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Dr. theol. Gerhard Gronauer
A09201F
Eintritt: 5,00 € (zahlbar an der Abendkasse)
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