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Die Schillingsfürster Jahre des
Kardinal Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst
 

Schillingsfürst

Am 22. September 1870 kam Kardinal Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst von Rom kommend in Schillingsfürst an. Er hatte nach der Verabschiedung des Dogmas von der Unfehlbarkeit des Papstes, dem er aus Überzeugung nicht zustimmen konnte, Rom verlassen und sich in Schillingsfürst, dem Stammsitz seiner Familie, niedergelassen. Sechs Jahre sollte sein Aufenthalt in Schillingsfürst währen, bevor er 1876 wieder nach Rom zurückkehrte. In seinen Schillingsfürster Jahren gründete er die heutige Realschule, ließ den Kardinalsgarten anlegen, wurde aber, als er den Posten eines Botschafters des Deutschen Reiches beim Heiligen Stuhl annehmen wollte, von Rom brüsk zurückgewiesen und verlor dort weiter an Rückhalt. In Schillingsfürst empfing der Kardinal Franz Liszt, zog sich aber aufgrund seiner Verfolgungsängste häufig in die Einsamkeit des Weilers Obergailnau zurück. Der Vortrag beleuchtet die unterschiedlichen Facetten dieser wichtigen sechs Jahre im Leben des Kardinals und für Schillingsfürst.
Der Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderverein statt.
Anmeldung erforderlich: 09868/9339700

1 Nachmittag, 07.04.2019
Sonntag, 14:00 - 15:30 Uhr
1 Termin(e)
Wolfgang Osiander
A04581F
kein Eintritt, um eine freiwillige Spende wird gebeten
Anmeldung erforderlich: 09868/9339700