Oberirdische Reste des Regensburger Legionslagers – mit Dr. Andreas Boos (Regensburg) Wittelshofen/Ruffenhofen
Vom Standlager der 3. Italischen Legion in Regensburg, dem antiken Reginum oder Castra Regina, haben sich zahlreiche eindrucksvolle Relikte erhalten. Nicht einmal 100 Meter vom einstigen Osttor entfernt, im Historischen Museum, ist die monumentale Lagertorinschrift zu bewundern. Wenn man so will, verdankt Regensburg dieser Inschrift sogar ein exaktes antikes Gründungsdatum: die Fertigstellung der Umwehrung des Legionslagers im Jahr 179 n. Chr. Vor Ort blieben bis heute Teile des Nordtors und der Lagermauer an der Nordost- und der Südostecke sowie an der Ostflanke stehen. Als frei zugängliches »document Legionslagerma-uer« mit einer Informationszentrale im Parkhaus Dachauplatz haben diese Spuren der monu-mentalen »Römermauer« eine besondere didaktische Aufwertung erfahren. Ebenso bietet auch das über Führungen zugängliche »document Porta Praetoria« in einem Innenraum des einsti-gen Torturmes reichhaltige Informationen zur Baugeschichte. Andreas Boos gibt in seinem spannenden Vortrag einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Regensburger Legionslager und zu dessen Vermittlung. In den letzten Jahrzehnten ergaben sich durchaus neue Aspekte, etwa in Hinblick auf die einstige Umweh- \SV2019Datenpauscheigene_dateienmarketing öffentlichkeitsarbeitflyerveranstaltungsflyer 2026veranstaltungen für 2026 endgültig.doc - 4 rung der römischen Festung, ihr Baumaterial und verschiedene Bauphasen. Vieles bleibt aber rätselhaft: Scheint man in einem Punkt weiter zu sein, tauchen neue Fragen auf. Informationen und Anmeldung unter: https://limeseum.de/